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Unterhaltskosten rund ums Auto: Was kommt wirklich jeden Monat auf dich zu?

Viele denken nur an den Kaufpreis, wenn es um ein Fahrzeug geht. Doch laufende Unterhaltskosten können dich auf Dauer ordentlich überraschen. Wie sieht das eigentlich aus, wenn du auf Autogas (LPG), Erdgas, Elektroauto oder einen klassischen Verbrenner setzt? Macht es finanziell einen echten Unterschied? Zeit für einen ehrlichen Blick auf Zahlen, Praxis und Alltag.

Starten wir mit dem Kraftstoff. Klassischer Sprit wie Benzin oder Diesel haut bei der Tankrechnung ins Budget – und selbst das E-Auto kostet beim Laden an der Steckdose Geld. Überraschend: Das Laden eines E-Autos kann je nach Anbieter und Standort zwischen ein paar Cent und mehreren Euro pro Kilowattstunde kosten. Gerade Schnellladen unterwegs ist meist teurer als zuhause in der Garage. Und Autogas? Hier schwanken die Preise, aber LPG bleibt meist günstiger als Benzin oder Diesel.

Was kommt monatlich für das Nachfüllen, Laden oder Tanken wirklich zusammen? Bei LPG liegt der Verbrauch oft etwas höher, dafür ist der Liter günstiger. Elektroautos sind im Verbrauch sparsam, aber viel hängt vom Strompreis ab. Rechenbeispiel gefällig? Ein durchschnittliches E-Auto kann (je nach Preis und Fahrstil) mit unter 5 Euro pro 100 km auskommen, ein LPG-Umrüster fährt oft schon ab 6 Euro/100 km. Beim Benziner sind es schnell 10 Euro oder mehr.

Machen wir beim Service weiter. Viele haben Angst vor hohen Werkstattkosten bei E-Autos. Der Trick: Elektroautos haben deutlich weniger Verschleißteile. Kein Ölwechsel, kein Auspuff, sogar Bremsen nutzen sich langsamer ab. Wartungskosten können pro Jahr locker um 30 bis 40 Prozent niedriger liegen. Beim LPG-Auto bleibt der Wartungsaufwand ähnlich wie beim Benziner – aber es kann alle paar Jahre mal etwas an der Gasanlage fällig sein. Meist sind das überschaubare Beträge.

Versicherungen? Hier beobachten die Anbieter noch. Für Elektroautos sind die Tarife oft moderat, solange Unfall- und Schadensquote passt. Wer sein Auto umrüstet (z.B. auf Autogas), sollte die Versicherung informieren – danach wird es meist nicht deutlich teurer.

Neben Steuern und Versicherung schlägt auch die Wertstabilität zu Buche. Moderne Elektroautos verlieren – Stand heute – oft etwas schneller an Wert, weil sich die Technik rasant entwickelt. LPG- und Erdgas-Fahrzeuge sind auf dem Gebrauchtmarkt gefragt, wenn Spritpreise steigen. Wer ein Auto lange fahren will, sollte auf Akku-Garantie und günstige Ersatzteilpreise achten.

Noch ein Geheimtipp: Mit einem cleveren Mix (zum Beispiel günstigen Nachtstromtarifen für das Laden zuhause oder halbjährlichen Tankaktionen bei Autogas) lassen sich die Ausgaben vieler Tricks senken. Gerade Vielfahrer profitieren spürbar.

Fazit? Die laufenden Unterhaltskosten hängen stark vom Modell, dem eigenen Fahrstil und cleveren Alltags-Tricks ab. Nicht blenden lassen: Wer rechnet, spart oft schon beim nächsten Tanken oder Laden kräftig.

Jul 13, 2025 Elektroautos Kostenvergleich Strompreis Unterhaltskosten E-Auto sparen

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