Pflichten bei Autogas, Gasgeräten und E-Autos: So bleibst du auf der sicheren Seite
Viele denken, Pflichten im Umgang mit Autogas, Flüssiggas und E-Autos sind eine reine Formsache. Tatsächlich gibt es aber klare Regeln, die jeder kennen sollte – egal ob beim Fahren, Tanken, Warten oder Lagern. Ein Verstoß kann teuer werden oder im Ernstfall die eigene Sicherheit und die von anderen gefährden.
Wenn es um Autogas (LPG) im Auto geht, ist regelmäßige Wartung Pflicht. Eine zugelassene Werkstatt prüft die Anlage in festen Intervallen, oft alle zwei Jahre. Ohne Nachweis gibt’s keinen TÜV. Wer sich beim Nachrüsten zu Hause mit Flüssiggas befasst, muss beachten: Gasflaschen nie liegend betreiben – das ist kein Scherz, sondern Vorschrift. Flüssiggas muss immer aufrecht stehen, weil sonst unkontrolliert flüssiges Gas ins Gerät strömt. Wer da schludert, riskiert Brände oder sogar Explosionen.
Auch beim Betrieb von Gasherden oder Heizungen gibt es festgelegte Kontrollen. Wartung muss durch einen zertifizierten Fachmann laufen und spätestens nach Vorgabe des Herstellers erfolgen – freiwillig ist hier nichts. Wer einen neuen Gasherd anschließt, sollte auf Hinweise wie Typenschild und Leitungsanschluss achten. Schnell mal selbst „basteln“ kann nicht nur teuer, sondern strafbar enden.
E-Auto-Besitzer sind nicht weniger gefordert. Die Technik ist zwar wartungsärmer als bei Verbrennern, aber es gibt besondere Verpflichtungen: Das Ladekabel darf zum Beispiel nicht quer über den Gehweg geführt werden, weil Stolperfallen in Deutschland schnell zur Anzeige führen können. Die Batterie muss laut Herstellervorgabe überwacht oder gewartet werden, besonders wenn das Auto lange steht. Wer die Hinweise in der Bedienungsanleitung ignoriert, riskiert Schäden, die nicht von der Garantie abgedeckt sind.
In Sachen Umwelt steht auch einiges in den Vorschriften. Benziner und Diesel werden nach und nach aus dem Verkehr gezogen, die EU hat klare Fahrverbote ab 2035 verabschiedet. Besitzer von Gas- oder E-Autos müssen sich auf neue Regeln, Kennzeichnungen und Umweltauflagen einstellen. Es lohnt sich, schon jetzt die eigenen Fahrgewohnheiten zu prüfen und einen Schritt voraus zu sein – etwa durch den Umstieg auf alternative Kraftstoffe oder das Überprüfen von Ladeoptionen zu Hause.
Sauberkeit und Sicherheit laufen sowieso immer mit. Beim Tanken von Gas nie auf den Not-Aus-Knopf, Erdung oder Belüftung vergessen. Wer komische Gerüche bemerkt – zum Beispiel faules Ei bei LPG – sollte sofort alle Fenster öffnen, Zündquellen vermeiden und das Gebäude verlassen.
Am Ende zählt: Kenn deinen Alltag, kenn die Regeln und sei ehrlich zu dir selbst. So hinderlich Pflicht manchmal klingt – im Ernstfall schützt sie vor Kopfzerbrechen und noch mehr Pflicht im Nachhinein.
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