Welches Elektroauto hat eine Reichweite von 500 Meilen?

Welches Elektroauto hat eine Reichweite von 500 Meilen?
Jan 12, 2026

Wenn du ein Elektroauto suchst, das mehr als 500 Meilen (ca. 800 km) auf einer Ladung schafft, dann bist du nicht allein. Die Angst vor Reichweitenangst ist zwar zurückgegangen, aber viele Menschen wollen immer noch Sicherheit - besonders für lange Fahrten, Urlaube oder den täglichen Pendelverkehr. Die gute Nachricht: 2026 gibt es mehrere Serienfahrzeuge, die diese Marke nicht nur erreichen, sondern deutlich übertreffen. Du musst nicht mehr auf einen teuren Prototyp oder einen exotischen Sportwagen warten. Die Technik ist jetzt serienreif.

Welche Elektroautos schaffen wirklich 500 Meilen?

Die meisten Hersteller messen die Reichweite nach dem EPA-Standard in den USA - das ist der realistischste Test, den es gibt. In Europa wird oft der WLTP-Wert genannt, der meist höher ausfällt, aber weniger mit der Praxis übereinstimmt. Wenn du 500 Meilen (804 km) brauchst, dann schau auf die EPA-Zahlen. Hier sind die Modelle, die das 2026 wirklich liefern.

Tesla Model S Long Range ist nach wie vor der Maßstab. Mit einer EPA-Reichweite von 405 Meilen (652 km) ist es zwar nicht mehr der Spitzenreiter, aber es bleibt eines der zuverlässigsten Elektroautos auf dem Markt. Die neue Version mit dem Tesla 4680-Batteriepack und optimierter Aerodynamik kommt 2026 mit bis zu 440 Meilen (708 km) aus dem Labor - und in der Realität, bei gemäßigtem Tempo und mildem Wetter, schaffst du leicht über 420 Meilen. Das ist nah dran, aber nicht ganz 500.

Der echte Champion ist der Lucid Air Grand Touring. Mit einer EPA-Reichweite von 516 Meilen (830 km) ist er der einzige Serien-Pkw, der 2026 offiziell über 500 Meilen schafft. Das Geheimnis? Die Lucid Air hat eine der effizientesten Antriebstechnik weltweit. Die Motoren verbrauchen weniger Energie, die Batterie ist dichter gepackt (97,8 kWh nutzbar), und die Karosserie ist so aerodynamisch, dass sie nur 0,21 Cd hat - besser als ein Fahrradhelm. In der Praxis: Bei 70 mph (113 km/h) auf der Autobahn bleibt noch mehr als 480 Meilen übrig. Bei langsamerer Fahrt und kühlem Wetter kannst du sogar 520 Meilen erreichen.

Ein weiterer Kandidat ist der Mercedes EQS Sedan mit dem 111,8-kWh-Batteriepaket. Der offizielle EPA-Wert liegt bei 453 Meilen (729 km). In der Realität, mit sanftem Fahrstil und geringer Klimaanlagenlast, schaffst du bis zu 480 Meilen. Aber nicht 500. Es ist nah, aber nicht genug.

Der Hyundai Ioniq 6 mit der großen Batterie (77,4 kWh) kommt auf 361 Meilen EPA. Das ist gut, aber weit von 500 entfernt. Der BMW i7 schafft 347 Meilen. Auch hier: zu wenig. Die meisten Hersteller konzentrieren sich auf 300-400 Meilen - das reicht für die meisten Nutzer. Wer 500 Meilen will, muss auf Lucid setzen.

Warum ist die Reichweite so unterschiedlich?

Nicht alle Elektroautos sind gleich. Die Reichweite hängt von vier Hauptfaktoren ab: Batteriekapazität, Effizienz, Gewicht und Aerodynamik.

Batteriekapazität ist nur der Anfang. Eine 100-kWh-Batterie klingt toll - aber wenn das Auto 2,5 Tonnen wiegt und ein Luftwiderstand von 0,35 Cd hat, dann verpufft die Energie schnell. Der Lucid Air hat eine 97,8-kWh-Batterie, aber er wiegt nur 2.150 kg und hat eine Form, die fast wie ein Flugzeugflügel arbeitet. Das macht den Unterschied.

Effizienz ist der entscheidende Faktor. Die Elektromotoren von Lucid nutzen weniger Energie pro Kilometer als die von Tesla, BMW oder Mercedes. Sie verlieren weniger als 15 % als Wärme - die meisten Konkurrenten verlieren 20-25 %. Das ist wie ein Auto, das 5 Liter auf 100 km verbraucht, statt 7 - bei gleichem Tank.

Gewicht spielt eine große Rolle. Je schwerer das Auto, desto mehr Energie brauchst du, um es zu bewegen. Der Lucid Air ist leichter als ein Tesla Model S, obwohl er größer ist. Das liegt an der Aluminium-Karosserie und der kompakten Antriebseinheit. Selbst die Sitze sind aus recyceltem Material - leicht und nachhaltig.

Aerodynamik ist der unsichtbare Helfer. Bei 120 km/h verbraucht ein Auto mit Cd-Wert von 0,30 fast doppelt so viel Energie wie eines mit 0,21. Der Lucid Air hat die niedrigste Luftwiderstandszahl aller Serienfahrzeuge - und das macht ihn zum Reichweitenkönig.

Wie realistisch ist die 500-Meilen-Reichweite im Alltag?

Die 516 Meilen vom Lucid Air sind kein Werbeversprechen - sie sind messbar. Aber im Alltag wirst du sie nicht immer erreichen. Kälte, Heizung, hohe Geschwindigkeit, Bergfahrten und schnelles Laden senken die Reichweite. Im Winter, bei -5 °C und mit geöffneter Heizung, sinkt die Reichweite um 20-30 %. Das heißt: Du schaffst dann etwa 380-420 Meilen. Das ist immer noch mehr als die meisten Elektroautos in der Sonne schaffen.

Wenn du oft Autobahn fährst, ist die Reichweite besonders wichtig. Bei 130 km/h verbraucht ein Elektroauto bis zu 40 % mehr Energie als bei 100 km/h. Der Lucid Air bleibt dabei effizient - er verbraucht bei 120 km/h nur 17,5 kWh/100 km. Ein Tesla Model S braucht dafür 21 kWh. Das ist ein Unterschied von fast 20 %. Auf 800 km macht das 70 kWh aus - das ist fast eine ganze Ladung.

Die meisten Nutzer, die 500 Meilen brauchen, fahren entweder sehr viel oder wollen keine Ladepausen. Der Lucid Air ermöglicht es dir, von München nach Berlin (ca. 580 km) zu fahren - und noch 100 km übrig zu haben. Ohne zu laden. Das ist ein echter Vorteil gegenüber Fahrzeugen mit 350-400 Meilen Reichweite, die auf dieser Strecke mindestens einmal anhalten müssen.

Durchschnittsmodell des Lucid Air mit effizienter Batterie und Antriebstechnik in schematischer Darstellung.

Was ist mit anderen Modellen in der Zukunft?

2026 ist nicht das Ende. Der Toyota bZ4X Long Range mit neuem Batterie-Design soll 2026 mit 480 Meilen kommen - aber noch nicht offiziell bestätigt. Der Hyundai Ioniq 7 mit 100-kWh-Batterie und neuer Technik könnte 2027 mit 500 Meilen aufwarten. Tesla arbeitet an einer neuen Version des Model S mit 4680-Batterien, die 2027 möglicherweise 480-500 Meilen erreichen könnte. Aber heute? Nur Lucid Air schafft es.

Die chinesischen Hersteller wie NIO, XPeng und BYD haben zwar große Batterien, aber ihre Fahrzeuge sind nicht für den europäischen Markt zugelassen - oder sie haben schlechtere Aerodynamik. Der NIO ET7 mit 150-kWh-Batterie hat theoretisch 700 km Reichweite, aber nur unter idealen Testbedingungen. In der Realität, mit Heizung und Winterreifen, sinkt das auf 520-550 km - und das ist noch nicht einmal EPA-getestet.

Der Lucid Air ist der einzige, der die EPA-Reichweite von über 500 Meilen mit europäischer Zulassung, echter Alltagstauglichkeit und echtem Service-Netzwerk bietet.

Warum sollte man nicht einfach ein größeres Auto mit mehr Batterie kaufen?

Es ist verlockend, ein Auto mit 120-kWh-Batterie zu wählen - aber das ist nicht die Lösung. Größere Batterien bedeuten mehr Gewicht, höhere Kosten, längere Ladezeiten und mehr Ressourcen. Die 100-kWh-Batterie im Lucid Air ist kleiner als die im Tesla Model S Plaid, aber sie liefert mehr Reichweite - weil sie effizienter ist. Es geht nicht um Größe, sondern um Klugheit.

Ein Auto mit 150-kWh-Batterie wiegt oft mehr als 2,5 Tonnen. Das erhöht den Verschleiß an Bremsen und Reifen, verschlechtert die Handhabung und macht das Fahrzeug weniger umweltfreundlich - trotz Elektroantrieb. Der Lucid Air beweist: Weniger ist mehr. Weniger Gewicht, weniger Energieverbrauch, mehr Reichweite.

Familie lädt Koffer in Lucid Air an einem schneebedeckten Bergpass, Dashboard zeigt Reichweite an.

Was kostet ein Elektroauto mit 500 Meilen Reichweite?

Der Lucid Air Grand Touring startet in Deutschland bei 89.900 Euro. Das ist teuer - aber nicht unverhältnismäßig. Ein Tesla Model S mit 405 Meilen Reichweite kostet 85.000 Euro. Ein Mercedes EQS mit 453 Meilen kostet 95.000 Euro. Der Lucid Air bietet mehr Reichweite, bessere Effizienz, mehr Platz und eine höhere Ausstattung - für weniger Geld als der EQS.

Die Ladekosten sind auch geringer. Weil der Lucid Air weniger Energie verbraucht, kostet eine volle Ladung (830 km) nur etwa 18 Euro bei öffentlichen Schnellladern (0,40 €/kWh). Ein Tesla mit höherem Verbrauch kostet für dieselbe Strecke 22 Euro. Das macht über 10.000 km jährlich einen Unterschied von 40 Euro - und das ist nur der Anfang.

Was ist mit dem Lade-Netz?

Ein Auto mit 500 Meilen Reichweite braucht weniger Ladepausen - aber du brauchst trotzdem Schnelllader. In Deutschland gibt es heute mehr als 75.000 öffentliche Ladepunkte, davon über 12.000 mit 150 kW oder mehr. Der Lucid Air lädt mit bis zu 300 kW - das heißt: 20 Minuten reichen, um 300 Meilen (480 km) nachzuladen. Das ist schneller als eine Kaffeepause.

Die meisten Autobahnraststätten haben mittlerweile Tesla- oder Ionity-Lader - und Lucid ist mit allen Netzwerken kompatibel. Du brauchst keine spezielle App oder Karte. Es funktioniert mit dem gleichen System wie bei Tesla oder VW.

Wer sollte dieses Auto kaufen?

Der Lucid Air ist nicht für alle. Wenn du nur 30 km zur Arbeit fährst und abends zu Hause lädst, brauchst du kein Auto mit 500 Meilen Reichweite. Ein Hyundai Ioniq 5 oder ein VW ID.4 reicht völlig.

Er ist ideal für:

  • Menschen, die oft lange Strecken fahren (Urlaub, Pendler, Geschäftsreisende)
  • Die, die keine Ladepausen bei langen Fahrten wollen
  • Wer Wert auf Effizienz, Komfort und Technologie legt
  • Die, die ein Premium-Elektroauto wollen, aber nicht 120.000 Euro ausgeben möchten

Wenn du ein Auto suchst, das dich von München nach Rom (1.200 km) bringt - mit nur einer Pause - dann ist der Lucid Air das einzige seriöse Angebot heute. Alle anderen müssen mindestens zweimal laden. Und das macht den Unterschied.

Welches Elektroauto hat die längste Reichweite im Jahr 2026?

Im Jahr 2026 hat der Lucid Air Grand Touring mit 516 Meilen (830 km) EPA die längste offiziell zugelassene Reichweite aller Serienfahrzeuge. Kein anderes Elektroauto mit europäischer Zulassung schafft mehr als 500 Meilen in realen Bedingungen.

Kann ich mit einem Tesla Model S 500 Meilen schaffen?

Der aktuelle Tesla Model S Long Range schafft maximal 440 Meilen EPA unter idealen Bedingungen. In der Realität, mit Heizung und Autobahnfahrt, sinkt das auf 400-420 Meilen. Du kommst nicht über 500 Meilen, auch nicht mit dem neuesten Modell.

Ist eine Reichweite von 500 Meilen überhaupt nötig?

Für die meisten Alltagsfahrten reichen 300-400 Meilen völlig aus. Aber wenn du oft lange Strecken fährst, z.B. für Urlaub oder als Pendler, dann vermeidest du mit 500 Meilen Ladepausen, Zeitverlust und Stress. Es ist kein Luxus - es ist Komfort.

Wie viel kostet eine volle Ladung beim Lucid Air?

Bei einem Verbrauch von 17,5 kWh/100 km und einer 97,8-kWh-Batterie kostet eine volle Ladung bei 0,40 €/kWh etwa 39 Euro. Das reicht für 830 km - also weniger als 5 Cent pro Kilometer.

Wie lange hält die Batterie bei so hoher Reichweite?

Lucid garantiert die Batterie für 8 Jahre oder 120.000 Meilen mit mindestens 70 % Kapazität. Die Batterie ist aus Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt und wurde für hohe Zyklenzahlen optimiert. In der Praxis halten diese Akkus oft über 200.000 Meilen.

Lukas Ehrlichmann

Lukas Ehrlichmann

Ich bin ein Automobil-Experte mit großer Leidenschaft für die neuesten Trends und Technologien in der Branche. Meine Spezialität liegt in der Bewertung und Analyse von Fahrzeugen sowie in der Fortbildung über umweltschonende Antriebe. Ich schreibe gerne informative Artikel und Blogposts über grüne Energie und wie diese die Automobilindustrie revolutioniert.