E-Fahrzeugförderung: So sicherst du dir Prämien und Zuschüsse
Ein Elektroauto klingt spannend, aber der Preis schreckt viele ab. Genau hier springt die E-Fahrzeugförderung ein: Bund, Länder und Städte bieten richtig interessante Prämien, Umweltboni und sogar Extras für die Ladeinfrastruktur. In Deutschland kannst du dir schnell mehrere Tausend Euro sparen, wenn du weißt, wo du Zuschüsse beantragen musst – und genau das schauen wir uns hier an.
Fangen wir mit dem Umweltbonus an. Der Bund zahlt diesen Zuschuss, wenn du ein neues reines E-Auto oder Plug-In-Hybrid kaufst. Die Höhe hängt vom Listenpreis und davon ab, ob es sich um ein Batterie-Elektrofahrzeug oder Plug-In handelt. Solange das Budget reicht, holt man sich den Bonus über das BAFA. Tipp: Warte beim Kauf nicht zu lang, denn die Fördertöpfe können plötzlich leer sein.
Nicht nur Neuwagen sind förderfähig. Bei gebrauchten E-Autos gibt’s oft ebenfalls einen Zuschuss, wenn das Fahrzeug noch nicht gefördert wurde und bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Das BAFA-Portal listet immer aktuell, welche Modelle berechtigt sind. Ein geläufiger Fehler: den Antrag erst nach der Zulassung stellen – der Umweltbonus wird aber nur gezahlt, wenn du vor der Zulassung den Online-Antrag gestartet hast.
Was viele nicht wissen: Einige Bundesländer und Kommunen bieten noch eigene Prämien oben drauf – zum Beispiel Niedersachsen oder Nordrhein-Westfalen. Dort gibt es Zuschüsse zur Wallbox, meist zwischen 400 und 900 Euro, oder Extras bei E-Transportern und Flotten. Selbst Gemeinden mischen mit, zum Beispiel mit Sonderzuschüssen oder niedrigen Parkgebühren für E-Autos. Es lohnt sich, beim örtlichen Rathaus mal neugierig nachzufragen.
Noch ein Thema: Die THG-Quote kassierst du als E-Auto-Besitzer gleich mehrfach. Wer rein elektrisch fährt, kann seine eingesparten Emissionen dem Staat verkaufen. Viele Anbieter übernehmen den Papierkram und du bekommst pro Jahr eine Auszahlung, die oft im Bereich von 250 bis 400 Euro liegt. Lohnt sich noch mehr, wenn du damit dein Fahrzeug lädst oder für die nächsten Stromkosten nutzt.
Ladeinfrastruktur wird ebenfalls gefördert. Die KfW bietet (je nach Programmstand) Zuschüsse für private Wallboxen, und manchmal gibt’s regionale Töpfe extra – oft ausgebucht, aber regelmäßig neu aufgelegt. Wer ohnehin ein Haus hat, sollte direkt mit dem Netzbetreiber abklären, was für die Installation nötig ist. Ganz praktisch: Viele Anbieter installieren die Wallbox und kümmern sich sogar um den Förderantrag.
Noch kurz zu Plug-In-Hybriden: Hier werden die Förderungen Schritt für Schritt zurückgefahren. Seit Anfang 2023 gibt es den Umweltbonus fast nur noch für reine E-Autos. Beim Kauf aufpassen und unbedingt auf eine aktuelle Liste der förderfähigen Fahrzeuge achten.
Wichtig: Halte alle Unterlagen bereit – Kaufvertrag, Zulassung, Kontoauszug für den Geldeingang, und den Nachweis, dass du das Auto wirklich hast (Rechnung, Fahrzeugschein). Ohne Papierkram wird kein Bonus überwiesen.
Fazit: Die Förderungen machen den Umstieg aufs Elektroauto deutlich günstiger. Bleib dran, informiere dich immer aktuell, denn viele Förderungen sind zeitlich und budgetmäßig begrenzt. So holst du das Maximum für dein E-Fahrzeug raus!
Steuerermäßigungen für Elektroautos 2024: Qualifizierende Modelle und Sparpotenzial
Welche Elektroautos qualifizieren sich für die neue Steuergutschrift in Deutschland? Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die aktuellen Regelungen der Steuerermäßigungen für E-Fahrzeuge. Es werden wertvolle Tipps vermittelt, wie man von den Förderprogrammen maximal profitieren kann, welche Kriterien erfüllt sein müssen und welche Modelle in die Förderung einbezogen sind. Erfahren Sie, wie Sie die Umwelt schonen und dabei auch Ihr Portemonnaie entlasten können.