Gommern Autogas Initiative

Methanemissionen und was sie für dich und unsere Umwelt bedeuten

Methan – das klingt erstmal nicht besonders aufregend. Doch dieses Gas spielt eine riesige Rolle, wenn’s um Klima, Energie und Autos geht. Die Frage kommt immer wieder auf: Wie schlimm sind Methanemissionen eigentlich? Und welchen Unterschied macht es, wenn du auf Autogas (LPG) statt auf Erdgas oder klassisches Benzin setzt?

Eins ist klar: Methan ist als Treibhausgas viel stärker als CO2. Wird Methan freigesetzt, etwa bei der Förderung und dem Transport von Erdgas, heizt das unser Klima noch schneller an. Im Alltag merkst du davon erst mal wenig. Aber dass Methan so klimaschädlich ist, sorgt für hitzige Debatten in Sachen Energieversorgung, Verkehrswende und sogar beim Kochen.

Schaust du auf dein Auto oder den Herd, fragst du dich vielleicht: Hilft LPG wirklich dabei, Emissionen zu senken? Der Vorteil: Bei Autogas und Flüssiggas bleibt der Methananteil sehr gering, das Gas besteht nämlich primär aus Propan und Butan. Das bedeutet, die Emissionen beim Verbrennen sind überschaubarer – vor allem, wenn man es mit klassischem Erdgas oder sogar Benzin vergleicht.

Trotzdem: Auch LPG kommt selten ganz ohne Umwelteinfluss aus. Bei Gewinnung und Transport von fossilen Treibstoffen entstehen immer Emissionen – mal mehr, mal weniger Methan. Der Clou: Je dichter die Versorgungskette, je weniger undichter Anschlüsse, desto weniger landet in der Atmosphäre. Darum lohnt es sich, bei neuen Anschlüssen und Systemen auf moderne Technik und Dichtigkeitskontrollen zu setzen.

Vielleicht hast du mal gehört, dass Methan nur außerhalb des Autos ein Problem ist – stimmt leider nur halb. In schlecht gewarteten Anlagen oder bei alten Leitungen kann Methan oder andere Gase durchaus entweichen. Deshalb macht Wartung nicht nur wegen Sicherheit, sondern auch fürs Klima Sinn. Profis messen regelmäßig, ob Leitungen wirklich dicht sind.

Schaut man sich neue Antriebe an, zählen Elektroautos als Hoffnungsträger. Doch auch hier fragen viele: "Wie steht’s eigentlich mit dem CO2-Fußabdruck und den Emissionen bei der Herstellung?" Klar, Methan spielt beim Strom aus Kohlekraftwerken etwa eine Rolle – aber moderne E-Autos und grüne Energie machen es möglich, Emissionen insgesamt zu senken.

Was heißt das jetzt für dich? Wer sich beim Umstieg auf LPG, Erdgas oder E-Auto informiert, senkt sein Risiko hohe Methanemissionen zu verursachen. Das Gute: Mit wenigen Maßnahmen wie regelmäßiger Wartung und Technik von heute bist du schon ein ganzes Stück besser unterwegs. Schau, dass deine Gasausrüstung regelmäßig gecheckt wird und Fahrzeuge dicht bleiben.

Bleibt die Preisfrage: Ist Autogas nun wirklich grün? Die Antwort ist: Weniger Methan ist immer besser für die Umwelt – und weil LPG kein Methan enthält, schneidet es im Vergleich zu Erdgas oft besser ab. Absolut emissionsfrei ist aber kein fossiler Brennstoff. Mit der richtigen Entscheidung und etwas Wartung tust du aber schon viel – nicht nur für dein Gewissen, sondern fürs Klima von morgen.

Apr 7, 2024 Natürliches Gas Umweltbelastung Energiequelle Methanemissionen

Dieser Artikel beleuchtet zwei Hauptnachteile von natürlichem Gas: die Umweltbelastung durch Methanemissionen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Obwohl natürliches Gas oft als saubere Energiequelle gepriesen wird, bringt seine Förderung und Nutzung erhebliche Umwelt- und Sicherheitsrisiken mit sich. Durch die Erläuterung dieser Nachteile soll ein umfassendes Verständnis für die Dringlichkeit von nachhaltigen Energiealternativen und den Schutz unseres Planeten gefördert werden.