Tesla Kosten: Fakten, Tipps & echte Erfahrungswerte
Viele träumen vom Tesla, aber die Frage nach den echten Kosten ist schnell da. Klar, auf den ersten Blick sieht der Preis auf der Website solide aus – doch was kommt wirklich auf dich zu?
Fangen wir mit dem Kaufpreis an: Ein Tesla Model 3 startet neu oft um die 40.000 Euro. Je nach Ausstattung, Reichweite und Extras klettert der Preis schnell. Die Long Range und Performance Modelle sprengen locker die 50.000-Euro-Marke. Leasing ist üblich, aber du brauchst meist eine Anzahlung. Gebrauchte Teslas sind inzwischen günstiger, aber achte dort immer auf den Batterie-Zustand.
Jetzt zum Unterhalt: Hier trumpft Tesla. Ölwechsel? Kennen E-Autos nicht. Regelmäßige Filterwechsel? Fällt kleiner aus als bei Verbrennern. Verschleißteile wie Reifen oder Bremsen können dank Rekuperation (Energie-Rückgewinnung beim Bremsen) sogar länger halten als bei klassischen Autos, aber natürlich nicht ewig. Trotzdem solltest du ein paar Hundert Euro pro Jahr für Wartung einplanen – vor allem, wenn Garantie oder Servicepaket vorbei sind.
Wie sieht’s mit dem Strom aus? Wer zu Hause lädt, spart meistens. Aktuell kostet eine Vollladung am Supercharger je nach Modell und Batteriekapazität zwischen etwa 12 und 22 Euro. Im Alltag bedeutet das: 100 Kilometer kosten dich ungefähr 4 bis 7 Euro. Wer PV-Anlage oder günstigen Nachtstrom nutzt, zahlt sogar weniger. An öffentlichen Schnellladern, gerade ohne Tesla-Flatrate, kann’s teurer werden.
Auch Steuern und Versicherung spielen mit rein. Teslas gelten bei Versicherern oft als teurer, weil viele Schäden durch Sensorik und Technik ins Geld gehen. Es lohnt sich, verschiedene Angebote zu vergleichen. Kfz-Steuer? In Deutschland bleibt dein Tesla als E-Auto meist die ersten zehn Jahre steuerfrei (Stand: 2024), danach fällt trotzdem nur eine geringe Steuer an.
Ein großer Punkt: Wertverlust. Teslas verlieren häufig weniger Wert als viele andere E-Autos, einfach weil die Nachfrage gebraucht hoch bleibt. Dennoch solltest du dich auf einen Wertverlust von rund 15 bis 20 Prozent in den ersten drei Jahren einstellen – das ist normal im Autosektor.
Unterm Strich zeigt sich: Ein Tesla ist weder ein Schnäppchen noch eine Kostenfalle. Der hohe Einstiegspreis wird im Alltag durch niedrige Wartungs- und Stromkosten abgefedert. Spare nicht an der Wallbox zu Hause, das bringt echte Ersparnis bei jedem Ladevorgang. Wer auf Spritpreise, Umweltprämien sowie die günstigeren Servicekosten achtet, kann langfristig tatsächlich sparen – vor allem wenn du viel fährst und clever lädst.
Noch ein Tipp: Beim Kauf immer auf versteckte Nebenkosten achten. Software-Upgrades, Felgen, Winterreifen, oder spezielle ADAS-Funktionen (Autonomes Fahren) kosten bei Tesla oft extra.
Wie hoch ist eine Anzahlung für einen Tesla? - Leitfaden für 2024
Dieser Artikel erklärt, wie viel eine Anzahlung für einen Tesla kostet. Er gibt hilfreiche Tipps und interessante Fakten für alle, die daran denken, ein Tesla-Fahrzeug zu kaufen. Dabei wird auch auf verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten und relevante Faktoren eingegangen.