Gommern Autogas Initiative

Akkupflege im Alltag: Deine Batterie hält länger, wenn du das beachtest

Machen wir uns nichts vor: Beim Elektroauto ist der Akku das Herzstück – und manchmal auch das teuerste Bauteil. Wer will schon, dass die Batterie schlappmacht, bevor das Auto alt ist? Gute Akkupflege ist kein Hexenwerk und lässt sich im Alltag leicht umsetzen.

Viele denken, der Akku darf immer vollgeladen sein. Doch das stimmt nicht. Stell dir den Akku wie einen Sportler vor: Dauerstress oder ständiges Faulenzen sind für niemanden gut. Lass die Batterie lieber nicht dauerhaft auf 100 %, sondern lade, wenn möglich, im Bereich von 20 bis 80 Prozent. Moderne Autos bieten oft einen Ladelimit-Button – nutze ihn!

Gerade im Winter ist dein Akku sensibel. Bei niedrigen Temperaturen braucht das Auto mehr Energie für Heizung und Co, aber auch die Ladezeit steigt. Parkst du draußen, solltest du nach Möglichkeit entweder nur kurz laden oder vorher den Innenraum vorwärmen, solange das Auto am Strom hängt. So muss die Batterie später weniger ackern.

Lässt du das E-Auto mal längere Zeit stehen, zum Beispiel im Urlaub? Vorher auf etwa 50 bis 70 Prozent laden – das mögen moderne Akkus am liebsten. Und dann: Einfach mal nicht täglich nachschauen, wie der Akkustand aussieht. Große Verluste beim langen Parken sind selten, außer bei alten Akkus oder extremer Hitze.

Regelmäßige Software-Updates vermeiden so manche Kinderkrankheiten. Die Hersteller schrauben oft an der Ladeverwaltung oder bringen neue Schutzfunktionen raus. Check daher ruhig alle paar Monate, ob ein Update ansteht – manchmal gibt's sogar Verbesserungen beim Akku-Management.

Auch Schnellladen ist ein heißes Thema. Klar, unterwegs zählt jede Minute. Aber ständiges Schnellladen findet die Batterie nicht so cool wie gemütliches Laden zu Hause. Pack das Schnellladen nur aus, wenn’s wirklich schnell gehen muss. Für den Alltag reicht der normale Ladeanschluss.

Übrigens, auch klassische Verbrenner profitieren von Akkupflege – zum Beispiel die Starterbatterie, die an kalten Tagen gerne streikt. Kurzstreckenfahrten können Akkus auf Dauer schaden, weil sie nie richtig voll werden und ständig belastet sind. Ab und zu eine längere Fahrt, das hilft.

Hast du ein E-Auto-Modell mit Rekuperation? Nutze sie, aber beobachte, wie stark damit geladen wird. Starke Bremsungen oder starke Rekuperation sind auf Dauer nicht ideal für die Zellen. Lieber sanft rekuperieren und keine extremen Spitzen erzeugen.

Zusammengefasst: Die wichtigsten Stellschrauben sind Ladeverhalten, Temperaturen und Ladegeschwindigkeit. Wer auf diese Punkte achtet, hat nicht nur länger Freude an seinem E-Auto-Akku, sondern spart auch ordentlich Geld. Und kein Stress: Moderne Fahrzeuge machen schon viel automatisch richtig. Mit kleinen Tricks kannst du dem Akku aber zu noch mehr Lebensdauer verhelfen.

Dez 9, 2023 Tesla Batterielebensdauer Elektrofahrzeug Akkupflege Fahrzeugwartung

Dieser Artikel befasst sich mit der Lebensdauer eines Tesla-Akkus und gibt Aufschluss darüber, was Besitzer von Elektrofahrzeugen erwarten können. Wir betrachten die Faktoren, die die Akkuleistung beeinflussen, die Wartung und Pflege von Tesla Batterien und erörtern, wie man die Lebensdauer des Akkus maximieren kann.