Treibhausgase: Was Autogas, Erdgas & E-Autos wirklich ausstoßen
Wieso reden alle über Treibhausgase, wenn es um Autos und Heizen geht? Weil sie Haupttreiber für den Klimawandel sind. Die Wahl des richtigen Kraftstoffs entscheidet also, wie viel CO₂ und Co. in die Luft gelangt. Aber ist Autogas wirklich so sauber? Und was sieht bei Gasherd, Heizung oder E-Auto am besten aus?
Fangen wir ehrlich an: Benzin- und Dieselmotoren pusten bei jeder Fahrt CO₂ raus – das bleibt nicht ohne Folgen. Viele denken, Flüssiggas (LPG) oder Erdgas wäre immer die Öko-Alternative. Ist aber nicht ganz so simpel. LPG setzt bei der Verbrennung zwar weniger CO₂ frei als Benzin, aber ganz emissionsfrei fährt niemand. Erdgas liegt zwischen Benzin und LPG und kann, je nach Fahrweise und Fahrzeug, etwas besser dastehen. Spannend: Wer auf Gasheizung umstellt, spart kleinere Mengen CO₂, aber billig ist das nicht unbedingt immer.
Und wie sieht's beim Kochen aus? Beim Gasherd unterscheidet sich Propan (LPG) von Erdgas vor allem darin, dass Propan etwas mehr Energie liefert. Das spart Zeit, aber beim CO₂-Ausstoß gibt's keinen drastischen Unterschied. Wer auf Stromherd umstellt und Ökostrom nutzt, kann seine Emissionen aber radikal senken – vorausgesetzt, der Strom-Mix passt.
Bei Autos ist die Debatte noch heißer: E-Autos gelten als emissionsfrei. Aber stimmt das vom Bau bis zum Stromverbrauch? Je nachdem, wie sauber der Strom hergestellt wird, schwanken die echten Treibhausgas-Emissionen. Kurz: Wer in Norwegen mit viel Wasserkraft lädt, ist wirklich grün unterwegs. In Deutschland gibt’s immerhin einen Trend zu mehr grünem Strom, aber noch hängt viel an Kohleverstromung drinnen. Die Herstellung der Batterie schlägt auch bei der Umweltbilanz ordentlich zu Buche – wer sein E-Auto länger fährt, gleicht das aber über die Zeit wieder aus.
Interessant ist der Vergleich von Lebensdauer: Je weniger oft Fahrzeuge produziert werden müssen, desto niedriger bleibt auch der indirekte Ausstoß von Treibhausgasen. Deshalb lohnt es sich, auf Wartung und Pflege zu achten – ob E-Auto oder Gas-Fahrzeug.
Was bedeutet das alles für den Alltag? Gut informiert zu sein, spart nicht nur CO₂, sondern auch bares Geld. Beispielsweise können schlecht gewartete Gasgeräte zusätzliche Emissionen freisetzen. Oder ein E-Auto verliert beim Parken Ladung – das zieht Strom und indirekt Emissionen, wenn der Mix im Netz schlecht ist.
Was also tun? Wer die Unterschiede von LPG, Erdgas und Strom wirklich kennt, findet leichter das passende Modell fürs eigene Auto oder Zuhause. Und: Emissionen lassen sich mit kleinen Schritten senken, ohne das Leben auf den Kopf zu stellen. Länger fahren, effizient laden, sparsam kochen und heizen – damit klappt’s auch mit weniger Treibhausgasen.
Warum ist LPG schädlich für die Umwelt?
LPG, auch bekannt als Flüssiggas, wird oft als umweltfreundlicher Brennstoff betrachtet. Doch bei genauer Betrachtung zeigt sich, dass die Nutzung von LPG erhebliche negative Auswirkungen auf die Umwelt hat. In diesem Artikel wird untersucht, wie die Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung von LPG zur Umweltverschmutzung beiträgt. Zudem werden Alternativen und Maßnahmen vorgestellt, um die Umweltbelastung zu reduzieren.